Fantina Prima

Titel: „Fantina Prima“

Maße: 120×120 cm 

Entstehungsjahr: 2025

Medium: Acryl, Spraypaint und Ölstift auf Organic Cotton 

Preis auf Anfrage

In Fatina Prima in Italien habe ich direkt an der Küste gemalt. Ich bin morgens mit meinem rollenden Atelier losgefahren und wollte einfach einen Ort finden, der sich gut anfühlt. Irgendwann stand ich dann direkt am Wasser zwischen Felsen, Wind und diesem typischen salzigen Geruch vom Meer. Die Stimmung dort war einfach perfekt.

Während ich gemalt habe, hat der Wind ständig Staub und kleine Sandkörner auf die Leinwand geweht. Eigentlich liebe ich genau das, weil der Ort dadurch automatisch Teil vom Bild wird. Man kann vieles planen, aber am Ende passiert immer irgendetwas Unerwartetes und genau das macht die Arbeiten oft spannend.

Abends haben wir dann Feuer gemacht und einfach dort gesessen, bis es dunkel wurde. Das war einer dieser Momente, in denen man komplett vergisst, wie spät es eigentlich ist.

Und ich bin dort auch zum ersten Mal Drohne geflogen. Erst hatte ich richtig Respekt davor, weil ich dachte, ich lasse sie direkt ins Meer fallen. Aber sobald die Drohne oben war, sah alles plötzlich komplett anders aus. Von oben wirken die Küste, das Feuer, die Wege und sogar die Bilder plötzlich wie kleine Teile eines viel größeren Ganzen. 

Ich merke immer wieder, wie sehr Perspektiven alles verändern. Beim Malen genauso wie im Leben. Manchmal steckt man mitten in etwas drin und versteht gar nicht richtig, was eigentlich passiert. Erst mit etwas Abstand sieht man klarer.